KONZERT

Jazz-Violine, zeitgenössisch: Andi Schreiber live im RadioCafe
12. Jänner 2018, 19 Uhr

Der Klang der Jazz-Violine ist für viele Menschen mit dem charmanten Swing Stepháne Grappellis verbunden. In Österreich demonstriert der aus Vorarlberg stammende und in Wien lebende Andi Schreiber indessen seit vielen Jahren, dass dieses Instrument auch für vielfältige andere, zeitgenössische Sounds gut ist: Schreibers Name ist mit dem frei improvisierenden Trio "Cercle" um Pianist Dieter Glawischnig verbunden, auch ein gänzlich spontan musiziertes Duo-Album mit dem kürzlich verstorbenen Gitarristen Andy Manndorff steht zu Buche. Zuletzt machte Schreiber, der im vergangenen Oktober seinen 60. Geburtstag feierte und in Österreich auch als Pädagoge (an der Musikuniversität Wien und der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz) als zentrale Anlaufstation in Sachen Jazz-Violine gilt, mit fragilen, hochsensiblen Dialogen mit der klassischen Geigerin Angelika Hagen im Duo "Paris-Zakros" von sich reden.

 Andreas Felber bittet Andi Schreiber zum Gespräch und zu Live-Einlagen auf seinem Instrument.

Informationen auf Ö1

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NEUES ALBUM


PARIS - ZAKROS - SUNRISE
Angelika Hagen (violin)  und Andi Schreiber (violin)
www.listenclosely.at

"Nun, eines kann man über dieses Album definitiv sagen: Es ist ein ungemein stimmungsvolles musikalisches Ereignis geworden, eines, das die Hörerschaft wirklich ab dem ersten Ton auf magische Weise in den Bann zieht und eindringlich zu fesseln weiss ..." mehr
Michael Ternai, mica CD-Besprechung (music austria)

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HÖRPROBEN

„......Die gesamte CD ist  mit unserer persönlichen Geschichte verbunden und hat zusätzlich  mythologische und historische  Bezüge. Zum Beispiel  die Reise der Milesier, die zu den Ursprüngen der abendländischen Kultur führt und eng mit Kreta  verbunden ist.  Da improvisieren wir  über ein altes kretisches Lied. Eine andere Improvisation basiert auf einer Allintervallreihe – vielleicht das strengste Konglomerat, das es gibt. Wie kann man über so etwas Strenges improvisieren? Das geht ganz einfach, wenn man die Reihe öffnet und neu zusammenstellt. Angelika hat eine Vorliebe für solche Strukturen; auch zu Hexatonik: ein Stück, das wie ein Kristall ist: „Mond“. Eine kristalline Komposition. Es sind im Prinzip mathematische Strukturen, die in der Improvisation komplett geöffnet werden und doch hörbar bleiben.
Es gibt Erinnerungen an Erlebnisse auf unseren gemeinsamen Reisen und manche Dinge sind völlig frei:  Beim Zuhören haben wir oft nicht mehr gewusst, wer nun welche Stimme spielt: es fließt zusammen, die Musik geht immer wieder über die Individualität hinaus.“ (Andi Schreiber)
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